28 Jan

Unsere Top 10 WordPress-Plugins

  • Patrick Niehsen
  • Plugins, Top 10, WordPress, WordPress Plugins, WP Plugins
Unsere Top 10 WordPress-Plugins

Wenn man WordPress nutzt, weiß man, dass der Funktionsumfang der eigenen WordPress-Seite extrem erweitert werden kann durch die Verwendung von WordPress-Plugins und WordPress-Widgets, aber auch WordPress-Themes. Bei der Menge an Angeboten, die man auf wordpress.org hat, kann man sich kaum entscheiden – es ist einfach viel zu viel. Daher greifen die meisten auf die Google-Suche zurück und suchen nach Top-Listen für WordPress Plugins. Es wurde sich einmal hingesetzt um nun auch mal unsere eigene Top-Plugin-Liste zu machen, von den Plugins, die wir am besten finden und auch am häufigsten nutzen. Wir hoffen, dass wir damit auch eine kleine Hilfe bei der Auswahl des richtigen Plugins geben können. Natürlich hat jeder Nutzer seine eigenen Favoriten, deswegen dienen derartige „Toplisten“ nicht als Pflicht, sondern ausschließlich der Orientierung.

Was zählt für uns bei einem Plugin?

Ganz einfach: die Benutzerfreundlichkeit. Ein Plugin muss so konstruiert sein, dass dem Nutzer eine einfache Bedienung garantiert wird. Denn mal ehrlich: Wer will schon ein Plugin nutzen, das unorganisiert ist und mit geschätzten tausend Klicks erst zum Ergebnis führt?

Jetzt aber zur besagten Liste!

1. JetPack von WordPress.com

Jetpack ist mittlerweile für uns ein echtes Power-Plugin geworden, ganz besonders in Bezug auf Integrität. Es bringt alle wichtigen Funktionen mit sich, die man sonst mühsam einzeln als Plugin installieren und einrichten müsste. Derzeit bekommt man nach einer erfolgreichen Installation und einem registriertem Account bei WordPress.com zusätzliche Widgets wie WordPress.com Stats, Publizieren (Teilen der Blog- Beiträge über Facebook, Twitter & Co), WP.me Kurzlinks, Kontaktformulare und noch vieles mehr.

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2. Antispam Bee

Um seine WordPress Seite vor lästigem Spam zu schützen, gibt es ja Akismet. Wozu benötigt man eigentlich Akismet? Nicht nur wir, sondern auch andere Nutzer/Developer löschen diesen „Default Mist“ meist direkt nach der Installation, weil dieser einfach nicht benötigt wird. Durch Antispam Bee haben wir gegenüber Akismet eine gute Alternative gefunden, die ich in unserem letzten Beitrag zu Antispam Bee bereits beschrieben hatte (Zum Beitrag) – Diesbezüglich gehen wir hier nicht mehr großartig ins Detail. Wenn das Plugin korrekt eingestellt ist, kommt keinerlei Spam mehr durch –auch wenn man das nie hundertprozentig ausschließen kann. Updates des Plugins finden aber regelmäßig statt. Die Administration des Plugins ist einfach und übersichtlich gehalten und für jeden Anfänger gut geeignet.

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3. All in one SEO

Wer die Suchmaschinenoptimierung lieber selber machen möchte, kann sich mit diesem Plugin Abhilfe verschaffen. Wir nutzen es bei jeder WordPress Instanz, die wir für ein Projekt aufsetzen. Auch hier steht die Benutzerfreundlichkeit wieder im Vordergrund, denn es ist sehr einfach zu verstehen sowie einzurichten. Es gibt allgemeine Einstellungen für die Meta-Daten, die man für alle Beiträge und Seiten verwendet. Zusätzlich lassen sich aber auch individuelle Daten für einzelne Seiten und Artikel einstellen.

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4. Category Order and Taxonomy Terms Order

Sehr nützliches Plugin, selbsterklärend bei der Administration. Als WordPress-Anfänger hat man auch hier eine gute Übersicht und muss sich nicht erst „einarbeiten“. Man kennt es ja: Wenn man Kategorien erstellt, sortiert WordPress diese automatisch. Man hat nicht immer die Reihenfolge, die man vielleicht haben möchte, außer man passt schon beim Erstellen der Kategorien auf, dass eine korrekte Reihenfolge der Kategorien gegeben ist. Man könnte zwar über diverse Theme-spezifische Filter die Ausgabe der Kategorien beeinflussen, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Daher nutzen wir für die Sortierung dieses Plugin. Nach der Installation kann man ganz einfach über einen weiteren Tab die Kategorien über Drag & Drop, wie man dies bereits durch die Theme-Menüs kennt, sortieren.

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5. Post Types Order

Auch dieses Plugin ist sehr nützlich. Der Aufbau und der Funktionsumfang sind wie bei Plugin Category Order and Taxonomy Terms Order, diesmal ist es aber zum Sortieren der Beiträge gedacht, da WordPress auch hier nach Erstellungsdatum die Sortierung vornimmt. Ein kleiner Trick wäre, die Beiträge im Quick-Edit von der Zeit her zu bearbeiten, damit kann man dann auch die Sortierung beeinflussen. Aber einfacher geht es echt mit diesem Plugin.

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6. TinyMCE Advanced

Ein Muss für jeden Nutzer – eigentlich sollte dies jeder bereits installiert haben. Eine sehr leichte Bedienung ist hier auch gegeben. Der Vorteil hier ist, dass man den visuellen Editor von WordPress um einige Funktionen erweitern kann. Durch Drag & Drop in den Einstellungen des Plugins kann man Elemente dem Editor hinzufügen oder auch entfernen. Aber das Wichtigeste bei diesem Plugin ist, dass man durch das Setzen eines Häckchens in den Einstellungen dem Editor sagen kann, dass er das Entfernen des BR-Tags und des P-Tags unterlassen soll.

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7. Plugin: Kategorieartikel

Mit dem Plugin lässt sich auf einfache Art jeder beliebige Artikel aus einer ganz bestimmten Kategorie in die Sidebar einfügen. Neben der normalen Ausgabe lassen sich auch weitere Informationen einstellen – zum Beispiel, ob die ausgegebenen Artikel Post-Thumbnails besitzen sollen oder wie viele Artikel ausgegeben werden sollen.Aber das Beste: Es ist multiinstanz-fähig.

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8. Revolution Slider (kostenpflichtig)

Leider ein kostenpflichtiges Slider Plugin, aber die Investition lohnt sich. Die Benutzeradministration ist ein wenig komplizierter, aber dennoch schnell zu verstehen. Wenn man den Dreh raus hat, kann man ganz leicht einen Slider mit schönen Effekten erstellen. Das Schöne hier ist, dass man nicht nur einen Slider erstellen kann, sondern gleichmehrere. Diese sind dann durch Short-Codes überall einsetzbar. Man kann sie aber auch über eine PHP-Funktion beliebig einsetzen, dazu gibt es in der Übersicht eine kleine Anleitung.

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9. Contact Form 7 + Really Simple CAPTCHA

Für Kontaktseiten oder allgemeine Formulare nutzen wir schon eine ganze Weile Contact Form 7 + Really Simple Captcha. Es können umfangreiche Formulare erstellt werden, die dann mit Hilfe von Short-Codes überall auf der WordPress Website oder dem Blog eingefügt werden können. Eine umfangreiche und hilfreiche Dokumentation zum Plugin findet man auf der Entwickler-Webseite. Leider ist dieses Plugin auch ein wenig umfangreicher und man muss sich erstmal einarbeiten.

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10. WP-Piwik

Und zum guten Schluss kommt WP-Piwik, es ist eines unserer Standard-Plugins, das wir so gut wie bei jedem Projekt nutzen. Mit dem Plugin kann man ganz leicht auf der eigenen WordPress-Seite den Piwik-Code einbinden. Aber das ist nicht das einzige Feature des Plugins. Des Weiteren gibt es noch einige andere Einstellungen, die man in der Administration tätigen kann. Wichtig ist aber hier, das man im Impressum oder in einer separaten Datenschutzseite angibt, dass man Piwik zum Analysieren verwendet, so wie es auch bei Google Analytics der Fall wäre. Die etwas schlank ausfallende Übersicht ist leider eher unübersichtlich angelegt worden – da nutzt man doch lieber direkt Piwik, um genauere Auswertungen zu bekommen. Für eine knappe Übersicht reicht dies aber vollkommen aus.

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Da wir ja selber auch WordPress Plugins und Themes entwicklen, haben wir natürlich auch eigene Plugins. Diese verwenden wir natürlich auch. Zu unseren Plugins schreiben wir immer separate Beiträge, da wir mehr Informationen des jeweiligen Plugins veröffentlichen möchten als nur ein paar Zeilen in einer „Topliste“.

Auch sehr schön zu lesen

Auf der Seite von elmastudio bekommt ihr eine sehr schöne Top10-Liste präsentiert, ebenfalls auf der Seite von perun.net.

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