14 Apr

WordPress und seine Plugins

  • Patrick Niehsen
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WordPress und seine Plugins

WordPress ist ein im Internet weit verbreitetes Content Management System zur Erstellung und Verwaltung von Websites und ist vor allem unter Bloggern sehr beliebt. Unzählige Internetauftritte im Netz basieren auf der freien Software, die vor allem durch ihre einfache Bedienbarkeit und den großen Funktionsumfang punktet. Wer Fragen zu WordPress hat oder mit Problemen kämpft, kann zudem auf eine riesige Fangemeinde in diversen Foren zurückgreifen – oder natürlich auf Dienstleister wie hovida design | Web- & Medienagentur Aachen. Eine besondere Rolle bei WordPress spielen die sogenannten Plugins. Nicht zuletzt ist der Erfolg von WordPress auch auf die tausenden Plugins zurückzuführen, die kaum einen Wunsch offen lassen und beliebige Zusatzfeatures bieten. Deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal einen groben Überblick über die wichtigsten Infos geben, die man als WordPress-Nutzer über Plugins wissen sollte.

Die Vor- und Nachteile von Plugins

Das größte Plus der Plugins ist sicherlich deren riesiges Spektrum an Zusatzfunktionen, die kostenlose Verfügbarkeit im Plugin-Verzeichnis von WordPress und ihre einfache Installation. So kann fast jede gewünschte Funktion mithilfe von Plugins nachgerüstet werden. Eine einfache Suche im Plugin-Verzeichnis liefert in der Regel gleich mehrere Alternativen samt Benutzerbewertungen und Beliebtheit. Ist die Wahl für ein Plugin getroffen, ist die Installation kinderleicht und mit wenigen Mausklicks erledigt.

Jedoch haben Plugins auch einige Nachteile, derer man sich bewusst sein und die man beachten sollte. Denn eine zu umfangreiche Nutzung von Plugins kann eine Website schnell überfrachten und langsam machen. Deshalb sollten nur die Funktionen per Plugin nachrüstet werden, die man wirklich braucht. Zu beachten ist auch ein gewisses Sicherheitsrisiko: Plugins können im Prinzip aus allen möglichen Quellen stammen und bieten so auch Hackern und anderen Kriminellen potentiell Zugang zu Websites. Die Verwendung von geprüften und gängigen Plugins ist daher unerlässlich, und eine regelmäßige Aktualisierung schränkt das Sicherheitsrisiko stark ein.

Was bei einem Plugin zu beachten ist

Wie ich oben beschrieben habe, bringen Plugins auch einige Nachteile mit sich. Deshalb sollten folgende Grundregeln beim Umgang mit Plugins beachtet werden:

  • Nur Plugins installieren, die für Zusatzfunktionen auch wirklich benötigt werden. Sie machen Websites und Blogs sonst langsam und sind ein potentielles Sicherheitsrisiko.
  • Wenn möglich, nur das offizielle Plugin-Verzeichnis von WordPress verwenden.
  • Nicht verwendete Plugins deaktivieren oder besser noch deinstallieren.
  • Bei der Auswahl des Plugins auf die Bewertung und die Downloadzahlen achten.
  • Installierte Plugins regelmäßig aktualisieren.
  • Vor der Installation sollte man darauf achten, ob das Plugin auch mit der WordPress Version kompatibel ist.
  • Wer das nötige Know-how hat, sollte die Qualität der Programmierung prüfen.

Die Installation von Plugins

Die Installation von Plugins ist einfach und schnell erledigt. Im Prinzip bieten sich hierfür drei Möglichkeiten an.

1) Installation aus dem offiziellen WordPress-Verzeichnis

Einfach das Plugin-Menü von WordPress öffnen, nach der gewünschten Software suchen und anschließend die Installation mit „Jetzt installieren“ durchführen. Mit dieser Methode wird die Zusatzsoftware direkt vom offiziellen Verzeichnis heruntergeladen und anschließend der WordPress-Installation hinzugefügt.

2) Installation mittels Uploadfunktion

Das Plugin-Verzeichnis von WordPress bietet außerdem die Möglichkeit, die Software direkt hochzuladen und nicht das offizielle Plugin-Verzeichnis zu verwenden. Hierzu die Funktion „Hochladen“ auswählen, das Plugin als gepackte zip-Datei hochladen und anschließend per „Jetzt installieren“ der Installation hinzufügen.

3) Installation per FTP

Quasi „zu Fuß“ ist die Installation auch per FTP-Upload für Fortgeschrittene möglich. Hierzu muss das lokal entpackt vorliegende Plugin in das richtige Verzeichnis des WordPress-Webspaces per FTP-Client hochgeladen werden. In der Regel ist dies das Unterverzeichnis /plugins/ der Installation. Anschließend wird das Plugin von WordPress automatisch erkannt und im Plugin-Menü angezeigt, wo es direkt aktiviert werden kann.

Was bei Updates zu beachten ist

Grundsätzlich ist bei den Plugins zu beachten, dass es sich um von WordPress unabhängige Software handelt. Wer seine Grundinstallation updatet, hat deshalb noch lange nicht auch ein eventuell genutztes Plugin aktualisiert. Diese müssen gesondert gepflegt werden. Glücklicherweise informiert WordPress die Nutzer, wenn eine aktuellere Version eines genutzten Plugins aus dem offiziellen Verzeichnis vorliegt. Ist dies der Fall, kann man mit wenigen Mausklicks die Aktualisierung durchführen. Bei allen Plugins aus anderen Quellen sind die Nutzer selbst für die regelmäßige Prüfung und Updates verantwortlich. Es ist außerdem sinnvoll nach jedem Update einen kurzen Funktionstest für das Plugin durchzuführen, um nicht erst von Nutzern auf mögliche Probleme hingewiesen zu werden. Selbstverständlich sollte auch eine regelmäßige Sicherung der kompletten WordPress-Installation inklusive der installierten Plugins durchgeführt werden.

Plugins bieten unzählige Möglichkeiten, die eigene WordPress-Installation mit diversen Zusatzfunktionen auszustatten. Sie sind sehr einfach innerhalb der Admin-Oberfläche zu installieren und zu verwalten. Vorsicht ist bei Plugins aus nicht-offiziellen Plugin-Quellen geboten. Ein erhöhtes Sicherheitsrisiko kann hier die Folge sein. Wer die Grundregeln im Umgang mit den Plugins beachtet, wird jedoch große Freude mit seinem WordPress-Internetauftritt haben und auch seinen Besuchern jeden nur erdenklichen Komfort bieten können.

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